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Feuerwehren kooperieren

Uhinger Gemeinderat stimmt zu

Die Feuerwehren von Uhingen und Ebersbach werden künftig eng zusammenarbeiten. Ebersbach wird einen Rüstwagen, Uhingen eine Drehleiter kaufen, die auch im Voralbgebiet zum Einsatz kommen werden.

UHINGEN/EBERSBACH - Im Notfall soll die Feuerwehr eigentlich innerhalb von zehn Minuten ihren Einsatzort erreichen. Dies schafft die Göppinger Wehr aber nicht, wenn sie mit ihrer großen Drehleiter den Wehren im unteren Filstal Unterstützung geben muss. Dies hatte die CDU-Fraktion im Ebersbacher Gemeinderat thematisiert und deshalb vorgeschlagen, eine eigene Drehleiter zu
beschaffen.

"Dieser Antrag war Anlass für den Kreisbrandmeister, die Situation der Sonderfahrzeuge mit überörtlicher Bedeutung im unteren Filstal insgesamt zu prüfen", stellte der Uhinger Bürgermeister Matthias Wittlinger vor dem Gemeinderat fest. Das Ergebnis war, dass "die Städte dazu tendieren,
ihren Fahrzeugbestand auf das gesetzliche Mindestmaß zu reduzieren", so der Rathauschef weiter. Bei Großeinsätzen drohe daher "Mangel an Sonderfahrzeugen, die Hilfe in angemessener Zeit leisten können".

Und tatsächlich hatten eigentlich sowohl Ebersbach als auch Uhingen nicht vor, ihre so genannten Rüstwagen II zu ersetzen. Vor diesem Hintergrund war auf Anregung von Kreisbrandmeister Michael Reik eine Arbeitsgruppe aus beiden Städten gebildet worden, mit dem Ziel einer Kooperation der beiden Feuerwehren. In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Uhinger Gemeinderat dieser interkommunalen Zusammenarbeit zu. Sie wird mit erheblichen Investitionen verbunden sein. Das Konzept sieht vor, dass Die Stadt Ebersbach ihren Rüstwagen ersetzen und dafür 400 000 Euro investieren wird. Dabei kann die Kommune mit einem Landeszuschuss in Höhe von rund 150 000 Euro rechnen.

Dicker fällt der Uhinger Brocken aus. Denn die Stadt wird in den Kauf der Drehleiter knapp 700 000 Euro investieren, etwa 300 000 Euro würde das Land übernehmen. "Diese Drehleiter schließt eine Lücke in der Grundsicherung", betonte Michael Reik. Das von ihm vorgeschlagene Konzept wurde von der SPD-Fraktion im Uhinger Gemeinderat "ausdrücklich begrüßt", stellte Wolfgang
Euchner fest, wenngleich "690 000 Euro für uns keine Peanuts sind". Allerdings sehe seine Fraktion "die Dringlichkeit der Drehleiter", denn "bei der Rettung von Menschenleben dürfen keine Abstriche hingenommen werden". Gleichwohl dürften für diese Investition "bereits beschlossene und begonnene Maßnahmen und Einrichtungen nicht gefährdet werden". Die Verwaltung solle sich deshalb "um weitere Zuschüsse bemühen", da die Drehleiter "eine überörtliche Bedeutung hat".

Auch Rainer Frey von der Freien Wählervereinigung begrüßte Reiks Konzept und betonte, "die Drehleiter kaufen wir zum Schutz aller Bewohner des unteren Filstales". Ulrich Langer (FDP) begrüßte den Blick über den Tellerrand. "Es ist gut, dass nicht jede Kommune alles haben muss." Thomas Rapp (CDU) gab zu bedenken: "Zwei gute Haushaltsjahre dürfen uns nicht leichtsinnig
machen." Er beantragte, die Gebühren so zu kalkulieren, "dass die Aufwendungen wieder hereinkommen". Allerdings gibt es auf Landkreisebene eine Vereinbarung zwischen allen Kommunen, die die Verrechnungssätze festlegt.

Quelle: 23.07.2008, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), MARGIT HAAS

 
 
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