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Waldbrand unter Kontrolle

Mehrere Feuerwehren aus Schlierbach und Umgebung proben den Ernstfall

Bei der gemeinsamen Übung der Feuerwehren aus Schlierbach, Ebersbach, Notzingen, Albershausen, Bünzwangen und Roßwälden kamen insgesamt mehr als 100 Einsatzkräfte zum Einsatz.

Waldbrand bei Schlierbach: Bei einer gemeinsamen Übung der Feuerwehren aus Schlierbach, Ebersbach, Notzingen, Albershausen, Bünzwangen und Roßwälden kamen mehr als 100 Einsatzkräfte zum Einsatz.

SCHLIERBACH - Um 8.40 Uhr am Sonntagmorgen ertönt die Alarmsirene am Feuerwehrmagazin Schlierbach. Die Lage ist ernst - zumindest könnte sie es sein: Ein Waldbrand tobt im Gwann Berg, böiger Wind droht den Flammen eine Brücke auf ein nahegelegenes Gehöft zu schlagen. Da Teile der Schlierbacher Feuerwehr nicht am Ort sind, wird sofort die Stützpunktfeuerwehr in Ebersbach alarmiert, später auch die Feuerwachen in Notzingen, Albershausen, Bünzwangen und Roßwälden. Nur wenige Minuten vergehen, bis die Einsatzkräfte am "lodernden" Wald ankommen. Doch woher soll man hier das Löschwasser beziehen?

Vom nächsten Hydranten wird zunächst eine Hilfsleitung zum Einsatzpunkt gelegt, "aufgrund des Höhenunterschieds ist hier jedoch nicht genug Druck auf der Leitung", resümiert Einsatzleiter Gerd Kälberer, Gruppenleiter der Schlierbacher Feuerwehr. Abhilfe muss geschaffen werden. Mit dem spärlichen Wasserdruck lassen sich die bis zu 6000 Liter fassenden Faltbehälter, die die Feuerwehrleute am Waldrand aufgebaut haben, nur langsam füllen. Gut, dass es für solche Situationen einen Notfallplan gibt, der genaue Auskunft über landwirtschaftliche Betriebe und Bauunternehmen erteilt, die über Fahrzeuge mit geeigneten Wassertanks verfügen. Drei Bauern aus dem Ort sind so schnell mit ihren Traktoren und einigen tausend Litern Löschwasser im Schlepptau zur Stelle.


Nun prasselt das Wasser aus prallen Schläuchen auf die imaginären Flammen nieder. Doch bald stellt sich den Feuerwehrleuten eine neue Herausforderung. Drei Personen befinden sich im brennenden Waldstück und scheinen aus eigener Kraft nicht mehr herauszukommen. Gut ausgerüstet befreien die Frauen und Männer in Orange die Flammenopfer, die mit einem gebrochenen Fuß, einem lädierten Knöchel und einer Rauchvergiftung zum Schein arg in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Über eine Stunde vergeht, ehe es um 10 Uhr den Männern gelingt, das vorgestellte Feuer einzudämmen. "In Wirklichkeit kann es natürlich ein bis zwei Tage dauern, bis so ein Waldbrand unter Kontrolle ist", berichtet Alfred Bidlingmaier, ehemaliger Feuerwehrkommandant aus Notzingen, der mit weiteren vier Kameraden die Einsatzleitung bildet. "Bei uns bleibt es aber meist bei entdeckten Bränden, die sehr häufig durch Freizeitfeuer beispielsweise durch wilde Griller entstehen und schnell von den Feuerwehren bemerkt und eingedämmt werden", sagt Bidlingmeier.

"Die größter Schwierigkeit der heutigen Übung war sicherlich die Wasserversorgung", berichtet Einsatzleiter Kälberer. Es sei Sinn und Zweck der Übung, das Zusammenspiel der verschiedenen Feuerwehren für den Ernstfall zu koordinieren, so Kälberer, der mit dem Ablauf der Übung überwiegend zufrieden ist: "Vielleicht hätte man einen dritten Einsatzbereich festlegen können - aber das sind dann eben die Erfahrungswerte, die man mitnimmt."

Quelle: 08.06.2009, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), MICHAEL BRUST

 
 
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