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Schon Knirpse dürfen zur Minifeuerwehr

Ebersbach übernimmt Vorreiterrolle im Kreis

Die Ebersbacher Feuerwehr will mit der Nachwuchsarbeit noch früher beginnen. Die Stadt im unteren Filstal gründet die erste Minifeuerwehr im Kreis.

EBERSBACH - Als es um die Gründung einer Jugednfeuerwehr ging, war die Freiwillige Feuerwehr Ebersbach vor mehr als 30 Jahren eine der ersten im Kreis. Jetzt gehen die Brandbekämpfer im unteren Filstal noch einen Schritt weiter, um frühzeitig Nachwuchs zu gewinnen. Künftig werden Jungen und Mädchen bereits ab sieben Jahren aufgenommen. Damit übernimmt Ebersbach eine Vorreiterrolle im Landkreis Göppingen. "Bislang gibt es in Baden-Württemberg nur eine Hand voll Minifeuerwehren", erklärt Kommandant Markus Bechtle. In anderen Bundesländern dagegen gebe es zum Teil bereits seit zehn Jahren Minifeuerwehren.
Ziel sei es, Kinder frühzeitig und spielerisch an den Umgang mit Feuer und die Einschätzung von Gefahren hernazuführen, erläuterte der Kommandant dem Ebersbacher Ausschuss für Verwaltung und Bürgerschaftliches Engagement das Konzept. Spiele, Spaß und gemeinsame Unternehmungen stünden bei den 14-tägigen, jeweils einstündigen Treffen im Vordergrund. Wie hole ich Hilfe? Das kleine Einmaleins der Ersten Hilfe, was tun, wenn es brennt - solche und andere praktische Fragen sollen auf spielerische Weise gelernt werden.
Natürlich werden die Jungen und Mädchen auch mal in den knallroten Autos Platz nehmen, versichert Markus Bechtle. An dem von qualifizierten Feuerwehrleuten ausgearbeiteten Konzept habe eine ausgebildete Erzieherin mitgewirkt. Sie stehe den Betreuern und Betreuerinnen mit ihrem pädagogischen Wissen zur Seite.
Die Brandbekämpfer sind zuversichtlich, mit ihrem Vorhaben auf dem richtigen Weg zu sein. "Wir hatten auf Anhieb 13 Interessenten", erklärt Bechtle. Allerdings soll die Gruppe auf 15 bis 20 Kinder beschränkt werden. Das Vorhaben stieß im Ausschuss auf einhellige Zustimmung. Damit werde die Feuerwehr immer mehr zur Generationen übergreifenden Einrichtung, meinte Bürgermeister Wolff, der auch einen integrativen Ansatz für begrüßenswert hält. "Es ist gut, dass wir Pionierarbeit machen", erklärte die CDU-Fraktionsvorsitzende Brigitte Kreisinger. Auch der FWV-Fraktionschef Walter Hertle hält die Minifeuerwehr für eine "gute Sache". Die SPD-Faktionsvorsitzende Ingrid Scherr regte an, die Minifeuerwehr in das Ganztagesangebot der Schulen einzubauen.

Quelle: 28.02.2008, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), KARIN TUTAS

 
 
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