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Inferno in der Stadtmitte

Feuerwehr kommt in Ebersbach ins Schwitzen: Übungen mit der Flash-Box

Die Ebersbacher Feuerwehr lud am Wochenende wieder zu ihrem Hock im Feuerwehrmagazin - inklusive Brandübungen und Oldtimerschau.

Die Flash-Box ist eine echte Infernomaschine: Per Knopfdruck werden immer neue Propangas-Brandherde entzündet.

EBERSBACH - Lange bevor der Ebersbacher Feuerwehrhock am Samstagnachmittag um 17 Uhr eröffnet wurde, kam so mancher Feuerwehrmann gehörig ins Schwitzen. Grund dafür waren die Brandübungen, die die Feuerwehren aus Holzmaden, Bad Boll, Drackenstein, Hohenstadt und Ebersbach bereits am Freitag und Samstag absolvierten. Dabei handelte es sich nicht um eine klassische Brandsimulation, bei der ein imaginäres Feuer bekämpft wird. Vielmehr stand eine Flash-Box, ein Brandsimulations-Container, im Zentrum der Übungen. Die teure Gerätschaft - zwischen 150 000 und 200 000 Euro kostet eine solche Box je nach Ausstattungsart - stellte die Firma "Real Fire Systems" (RFS) zur Verfügung. Die Box ist eine echte Infernomaschine.

Während die Feuerwehrleute immer zu viert - zwei Mann bilden den Angriffs-, zwei den Sicherungstrupp - versuchen, den Flammen Herr zu werden, sorgt Helmut Slotty, RFS-Geschäftsleiter, für immer neue Überraschungen: Unweit des Containers gemütlich in seinem Klappstuhl sitzend, entzündet der "Feuerteufel" mittels seines Steuerungsgeräts auf dem Platz vor dem Ebersbacher Feuerwehrmagazin immer neue Propangas-Brandherde, aus denen die Flammen meterhoch emporschlagen.

"Mit diesen Übungen wollen wir den Einsatz mit Holstrahlrohren trainieren. Ziel ist es, mit möglichst wenig Wasser einen großen Löscherfolg zu erzielen", erklärt Slotty das Vorgehen, bei dem etwa Werkbank-, Gasflaschen oder Küchenbrände simuliert werden können.

"Für kleine Kreisfeuerwehren mit wenigen Einsätzen sind solche Übungen äußerst wichtig", erklärt Rainer Schicke, ehemaliger Kommandant der Feuerwehr Ebersbach, und fügt an: "Man kann viel trocken üben, aber wenn Hitze und Rauch mit dabei sind, sieht die Welt ganz anders aus."

Doch nicht nur die Übungen der Feuerwehren standen im Interesse der Hockbesucher. Auch die zur Ansicht bereitstehenden Gerätschaften der Feuerbekämpfer - allen voran die Fahrzeuge mit ihrer Ausrüstung - zogen die Blicke der zahlreichen Besucher auf sich. Ebenso gern gesehen waren auch die Feuerwehr-Oldtimer, die am Sonntag zu bestaunen waren. Daneben gabs noch Rundfahrten im Feuerwehrauto und eine Übung der Minifeuerwehr.

Quelle: 07.09.2009, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), MICHAEL BRUST

 
 
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