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Brand statt Abriss

Vier leere Häuser in Ebersbach in Flammen

Vier zum Abriss stehende Gebäude auf dem Ebersbacher Kauffmann-Areal sind gestern in Brand geraten. Jugendliche sollen gezündelt haben.

Großbrand auf dem Kauffmann-Areal in Ebersbach. Die Dachstühle mehrerer Abbruchhäuser standen gestern in Flammen.

EBERSBACH - Eine große Rauchwolke stand gestern Abend über der Ebersbacher Innenstadt. Die kurz nach 17 Uhr alarmierte Feuerwehr eilte zum Brandort auf dem Kauffmann-Areal. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen die Dachstühle von zwei leerstehenden Gebäuden bereits in Flammen, berichtete Kreisbrandmeister Michael Reick. Die Flammen griffen auf ein weiteres Haus des aus vier Gebäuden bestehenden Komplexes über.

Da die Gebäude offenbar unbewohnt waren und kurz vor dem Abbruch standen, sei nicht davon auszugehen gewesen, dass sich Menschen darin aufhielten. Deshalb habe sich die Feuerwehr darauf konzentriert, die unmittelbar angrenzenden Gebäude der Kreissparkasse und ein Haus in der Hauptstraße zu sichern, so Reick. Diese Nachbargebäude blieben deshalb unversehrt. Nach etwa 45 Minuten sei die Ausbreitung des Feuers gestoppt worden.

Ein "Innenangriff" der Feuerwehrleute sei abgebrochen worden, weil die Gefahr für die Männer angesichts der instabilen Decken zu groß gewesen wäre, erklärte Olaf Nutsch, der stellvertretende Ebersbacher Kommandant.

Der ebenfalls zum Brandort geeilte Bürgermeister Sepp Vogler berichtete, nach Ausbruch des Brandes habe sich ein Jugendlicher gestellt, der zusammen mit Freunden in den Gebäuden gezündelt haben soll. Die Ermittlungen dauerten gestern Abend noch an.

Weil die Häuser ohnehin in den nächsten Tagen dem Erdboden gleich gemacht worden wären, sei kein Sachschaden entstanden, so Vogler. Das Abbruchunternehmen wurde gestern angefordert, einsturzgefährdete Gebäudeteile abzubrechen. Die Feuerwehren aus Ebersbach und aus Göppingen waren mit etwa 60 Feuerwehrleuten und acht Fahrzeugen im Einsatz.

Quelle: 14.09.2009, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), ARND WOLETZ

 
 
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