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Ein "Haus der Sicherheit"

EBERSBACH - Ebersbach baut: Der Spatenstich läutete den Baubeginn für das neue Feuerwehrhaus mit Polizeiposten ein. Die Stadt investiert vier Millionen Euro.

Ein ganzer Stapel Spaten liegt auf der Wiese an der Kanalstraße bereit. Gleich elf Mann greifen zum Werkzeug und legen los, als ob sie die Baugrube komplett ausheben wollten. Die Erleichterung, dass nun der Startschuss für den Bau des neuen Feuerwehrhauses fällt, ist deutlich zu spüren. Vier Millionen Euro investiert die Stadt Ebersbach in den Neubau, der gleichzeitig den örtlichen Polizeiposten beherbergen wird.

"Die Entscheidung für den Neubau ist nicht leicht gefallen", blickte Bürgermeister Sepp Vogler anlässlich des Spatenstichs zurück. Trotz Zuschüssen - bewilligt sind bislang 420 000 Euro - habe die Kommune angesichts der Finanzlage an dem Vorhaben heftig zu knabbern. Jedoch biete der "äußerst funktionale und ansprechende Neubau" optimale Arbeitsbedingungen und eine deutlich bessere Verkehrsanbindung, und auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei werde verbessert.

Von einem "Haus der Sicherheit für die Stadt Ebersbach" sprach Landrat Edgar Wolff, der als früherer Bürgermeister bei der Entscheidungsfindung noch ein Stück des langen Wegs mitgegangen war. Im alten Gebäude am Viehmarkt herrschten nicht mehr die Bedingungen, um die Sicherheit vernünftig zu gewährleisten, sagte Wolff. In die Zukunft gesehen und aufgrund der Synergieeffekte sei es eine gute Entscheidung gewesen, den Polizeiposten in das Feuerwehrhaus zu integrieren.

"Für die Polizei war es eine einmalige und letzte Chance, zeitgemäße Räume zu bekommen", erklärte der Göppinger Kripochef Thomas Lutz. Denn aus Gründen der Sicherheit sei die Unterbringung im Gebäude der Volksbank auf Dauer nicht mehr möglich. Ein Neubau sei undenkbar, eine Ersatzunterbringung jedoch dringend angesagt. Die Polizei wird sich in den Neubau einmieten. Die Mehrkosten von rund 500 000 Euro sollen durch die Mieteinnahmen mehr als wett gemacht werden, hatte Kämmerer Helmut Roth ausgerechnet.

Groß war die Freude bei Kommandant Markus Bechtle und seinen Feuerwehrkollegen. "Das ist ein besonderes Ereignis." Jedoch diene das neue Haus nicht dem Selbstzweck, sondern dem Schutz und dem Wohl der Allgemeinheit, stellte Bechtle klar.

Der Neubau, den das Architekturbüro Autenrieth und Jargon aus Eislingen und Oliver Hofmann aus Ebersbach entworfen haben, erstreckt sich parallel zur Kanalstraße. Im Erdgeschoss sind von West nach Ost die Polizeigarage, Kleiderkammern, Umkleideräume sowie die Kommandantenbüros, der Bereitschaftsraum, die Einsatzzentrale, Fahrzeughalle und Werkstatt angeordnet. Im Obergeschoss befinden sich in getrennt zugänglichen Bereichen die Räume der Polizei und Jugendfeuerwehr, Neben- und Lagerräume sowie ein Saal, der sich durch einen verglasten Vorsprung an der Außenfassade widerspiegelt. Ein Übungsturm an der Nordseite markiert die Funktion des Gebäudes als Feuerwehrhaus.

Quelle: 16.04.2010, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), KARIN TUTAS

 
 
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