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Feuerwehr löscht nur den Durst

EBERSBACH - Der Winterfez in Büchenbronn etabliert sich als feste Größe im Festkalender. Auch dieses Jahr lockte die Veranstaltung der Feuerwehr Ebersbach Besucher von Nah und Fern an.

Für die Feuerwehr in Büchenbronn und Krapfenreut fällt nach dem Dreikönigsfest der Startschuss für den Winterfez, der in diesem Jahr zum siebten Mal gefeiert wurde. Rolf Wiedmann, Abteilungskommandant des Löschzuges Büchenbronn/Krapfenreut, erklärt, warum das Fest erst so spät begangen wird:"Wir wollen den religiösen Feierlichkeiten nicht in die Quere kommen."

So kommt es, dass der Winterfez oftmals bei Minustemperaturen im Freien stattfindet, jedoch keinesfalls mit einem Weihnachtsmarkt verglichen werden kann. Die Dauer des Festes, das im Normalfall nicht vor drei Uhr morgens endet, sorgt ebenso wie die Musikauswahl von DJ Sepp für eine deutliche Abgrenzung zu den traditionellen Winterfesten. Auch das Spiel mit dem Feuer gehört fest zum Inventar in Büchenbronn: Die Feuerwehr stellt zahlreiche eingeschnittene Baumstämme senkrecht auf das Festgelände, welche wie eine Fackel herunter brennen - stets ein optischer Höhepunkt. Die sogenannten Schwedenfackeln sind seit dem Dreißigjährigen Krieg in Deutschland bekannt.

Der diesjährige Winterfez fand bei ungewohnt milden Temperaturen statt, sodass das beheizte Festzelt weitestgehend leer blieb. "Das war letztes Jahr bei minus zehn Grad aber auch so", versichert der stellvertretende Abteilungskommandant Peter Fritz. "Unseren Gästen sind die Temperaturen egal, sie sorgen immer für gute Stimmung und halten uns die Treue." Als Beweis nennt er die guten Besucherzahlen, mit denen man seit Jahren aufwarten könne. "Schon nach dem zweiten Jahr war das hier ein Selbstläufer", erklärt Fritz sichtlich zufrieden. Der Ansturm auf den Winterfez kann aber auch seine Tücken haben: "Bei so viel Nachfrage mussten wir dieses Mal Getränke nachordern", muss Fritz zugeben. Dass der Durst groß sei, wenn sich 500 Personen auf dem Platz tummelten, liege schließlich auf der Hand. Angesichts des Andrangs gab es für Mitorganisator und Festbesucher Daniel Ost nur ein Fazit: "Wer nächstes Jahr nicht kommt, der hat wirklich was verpasst."

Quelle: 10.01.2011, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), CEZAR MÄNDLE

 
 
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