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Großeinsatz an der Nato-Pipeline

Kreis Göppingen. Was ist passiert? Ein Großeinsatz der Feuerwehren sorgte am Mittwochabend für Rätselraten im Landkreis. Es handelte sich um eine Übung.

Eine groß angelegte Feuerwehrübung, bei der zahlreiche Fahrzeuge ausrückten und an der insgesamt 300 Einsatzkräfte beteiligt waren, sorgte am Mittwochabend auch im Landkreis für Aufsehen. Im Rahmen des Probealarms wurde laut Stuttgarter Regierungspräsidium angenommen, dass die Nato-Treibstoff-Fernleitung Tübingen-Aalen, die auch durch den Landkreis führt, an zwei Stellen beschädigt ist und Flugbenzin ausläuft. Außerdem Teil des Szenarios: Eine Explosion im Pumpwerk bei Wäschenbeuren, die zu einem Druckabfall in der Leitung geführt hat. Bei der Explosion seien zudem zwei Personen verletzt und eine Person als vermisst gemeldet worden.

"Explosion in der Pumpenstation - drei Personen werden vermisst", so lautete um 17.30 Uhr die erste Meldung für die alarmierten Kräfte von Feuerwehr und DRK. Keiner wusste zu dem Zeitpunkt, dass es sich um eine unangekündigte Alarmübung des Stuttgarter Regierungspräsidiums handelte, die vom Kreisbrandmeister des Landkreises Göppingen, Michael Reick, und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums, ausgearbeitet worden war. Selbst die Feuerwehrleitstelle war nicht informiert worden. Sie sollte ebenfalls getestet werden. Während der Einsatz lief, gab es eine weitere Einsatzmeldung an die Leitstelle. Ein Leck in der so genannten Nato-Pipeline beim Herrenbach in Wangen, hatte dafür gesorgt, dass 70 Kubikmeter Kerosin ausgetreten waren. Die im Alarmplan hinterlegten Rettungskräfte waren aber teilweise schon bei dem ersten Einsatz gebunden, somit mussten weitere Feuerwehren alarmiert werden. An der fast zweistündigen Übung waren über 300 Einsatzkräfte der Wehren aus Birenbach, Börtlingen, Ebersbach, Eislingen, Göppingen, Lorch, Rechberghausen, Salach, Süßen, Uhingen, Wangen, Wäschenbeuren und der Werkfeuerwehr von Zeller und Gmelin beteiligt. Daneben waren Vertragsunternehmen mit fünf Saugwagen, das DRK und die Polizei vor Ort an den Einsatzstellen. Mittels Auffangbehältern, Ölsperren und Saugfahrzeugen wurden die Helfer Herr über das ausgetretene Kerosin. Im Feuerwehrhaus in Göppingen hatte kurz nach Beginn der Übung der Krisenstab mit Vertretern der Feuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks, der Bundeswehr, des Landratsamtes sowie des Regierungspräsidiums Stuttgart getagt.

Quelle: 16.09.2011, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), SWP

 
 
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