Feuerwehrlogo Land BW Freiwillige Feuerwehr
Ebersbach an der Fils
Stadtwappen Ebersbach
  Link Home
 
Aktuelle Einsätze Linie
[ 16.09.2017 ] [ 17:12 ]
Erkundung Linie
[ 07.08.2017 ] [ 17:03 ]
Türöffnung / Person in Notlage Linie
Link weitere Infos & Einsätze...
Pressemitteilungen    
 
Presse Linie
 
Ursache des Schlierbacher Großbrands noch nicht klar

SCHLIERBACH - Der Großbrand vor knapp zwei Wochen im Schlierbacher Gewerbegebiet ist vermutlich in einer Werkstatt auf dem Grundstück ausgebrochen. Ein Gutachten zur Ursache des verheerenden Feuers steht noch aus.

Noch immer ist nicht geklärt, wodurch der Großbrand am 20. Oktober im Schlierbacher Gewerbegebiet entstanden ist. Indes sind die Brandsachverständigen der Kripo Göppingen ein Stück weiter. "Wir konnten die Örtlichkeit eingrenzen, das Feuer ist vermutlich in der an das Wohnhaus angebauten Werkstatt ausgebrochen", berichtet Polizeisprecher Rudi Bauer.

Das Ergebnis eines Gutachtens, das die genaue Ursache des Großbrandes klären soll, stehe noch aus, erklärt der Polizeisprecher. Wie berichtet, richtete das Feuer, bei dem mehrere Lagerhallen und das Wohnhaus nebst Werkstatt an der Siemensstraße zerstört wurden, einen Schaden von mehr als einer Million Euro an.

Noch gleicht das Areal einem Trümmerhaufen. Wegen der Einsturzgefahr hat der Vermieter der Immobilie das Gelände absperren lassen. "Ich muss immer noch schlucken, wenn ich das sehe", sagt Thomas Brunner senior, Geschäftsführer einer Firma, die Deodorants herstellt. Brunner, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Sohn führt, war in der Brandnacht im Urlaub und musste den Schock erst einmal verdauen. In seiner Halle waren vor allem Verpackungsartikel gelagert, unter anderem ein größerer Posten Sprühfläschchen. Normalerweise besteht da eine Lieferzeit von fünf Monaten. "Zum Glück konnten wir aber schnell Nachschub beschaffen, sonst hätten wir unsere Verträge nicht einhalten können", sagt der Geschäftsmann erleichtert, der Verträge mit großen Drogerieketten hat und sich einen Lieferengpass nicht leisten könne.

Brunner ist erleichtert, dass sein Produktionsgebäude den Brand unbeschadet überlebt hat und genug Rohstoffe da sind, um nahtlos weiterproduzieren zu können. Indes ist er "traurig und verärgert. Wir sind ja für das ganze Malheur nicht verantwortlich". Mittlerweile hat das Unternehmen neue Lagerräume in Zell gefunden. Wichtig ist dem Geschäftsmann die Feststellung, dass sich in den Fässern in den abgebrannten Lagerhallen keine Chemikalien befunden hätten. Es habe sich um ungefährliche Waschstoffe gehandelt, die Fässer seien größtenteils leer gewesen.

Quelle: 02.11.2012, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), TUT

 
 
Linie
© Copyright 2004 - 2017, WebTeam
Freiwillige Feuerwehr Ebersbach an der Fils
Google Sitemap Generator