Beim vergangenen Dienst tauschten die Kinder der Minifeuerwehr ihre Dienstkleidung gegen Badeklamotten und besuchten die DLRG Ebersbach. Dort erwartete sie ein spannender Erlebnisdienst rund um das Thema Wasserrettung.
Nach der Begrüßung wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe einen interessanten Film über die Arbeit der DLRG anschaute, durfte die andere bereits erste praktische Erfahrungen sammeln.
Der Film zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig die Aufgaben der DLRG sind. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass die Ehrenamtlichen nicht nur Menschen aus dem Wasser retten. Auch Naturschutz, Streifenfahrten entlang der Ufer mit dem Fahrrad, Bootsführerscheine, Rettungstaucher sowie Einsätze mit Hubschrauber und Rettungswinde gehören zu ihrem Aufgabengebiet. Viele Mitglieder verfügen außerdem über eine Sanitätsausbildung oder sind ausgebildete Rettungsschwimmer.
Die DLRG in Ebersbach unterstützt an den Wochenenden vorwiegend den Bademeister bei der Wasseraufsicht im Freibad und übernimmt im Sommer für mehrere Wochen die Wachaufsicht an Nord- und Ostsee.
Danach wurde es richtig spannend: Die Kinder durften selbst zu „Rettern“ und „Verunglückten“ werden. Spielerisch lernten sie verschiedene Rettungsgeräte kennen und konnten diese auch gleich ausprobieren. Besonders der Wurfsack und der Gurtretter kamen zum Einsatz und zeigten, wie Menschen sicher aus dem Wasser gerettet werden können. Natürlich kam dabei auch der Spaß nicht zu kurz – alle hatten sichtlich Freude an den Übungen im Wasser.
Ein herzliches Dankeschön an Ruwen Kammerer und sein engagiertes Team für den spannenden Einblick in die Arbeit der DLRG, die tolle Praxis und die hervorragende Betreuung und Aufsicht der Kinder während des ganzen Besuches.
Ein erlebnisreicher Dienst, der den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal der Berufsfeuerwehrtag der Ebersbacher Jugendfeuerwehr in Kooperation mit der Minifeuerwehr statt. Der Berufsfeuerwehrtag ist eine Veranstaltung, bei der die Jugendlichen einen 24-Stunden-Dienst einer Berufsfeuerwehr hautnah erleben. Sie übernachten im Feuerwehrhaus, simulieren Übungseinsätze (Löschen, Hilfeleistung,…), machen Fahrzeugpflege und Frühsport. Bei einer dieser Übung – einer Evakuierung aus einem brennenden Haus - durfte die Minifeuerwehr dieses Jahr mitwirken und Verunfallte spielen. Kein Wunder, dass da die Aufregung im Voraus schon riesengroß war. Nachdem alle Kinder samt ihren Familien und Freunden am Übungsort angekommen waren, gab es für die Minis vom Organisation-Team noch letzte Instruktionen. Dann ging es los! Wir betraten das Gebäude welches mit Hilfe einer Nebelmaschine schon reichlich mit Rauch versehen war und verteilten uns auf mehrere Zimmer im ersten Stockwerk. Dort warteten wir gespannt auf die Dinge, die uns nun weiterhin erwarten sollten. Plötzlich entdeckten wir durch die Fenster, die ersten Einsatzfahrzeuge. Die Jugendfeuerwehr wurde also tatsächlich alarmiert und traf in Windeseile mit Blaulicht ein. Dann hörten wir Stimmen und Geräusche im Haus. Doch es dauerte noch einen kurzen Moment bis die Jugendlichen im Haus vorgedrungen waren und uns dann alle gefunden hatten. Danach ging alles ganz schnell. Die Jugendfeuerwehr führte uns durch den dichten Rauch, der mittlerweile kaum die Hand vor Augen sehen ließ, nach draußen in Sicherheit. Doch was war das? Eine Person lag unmittelbar neben dem Haus verletzt unter schweren Trümmern und auch das Haus musste noch gelöscht werden. Dieses Schauspiel ließen wir uns natürlich nicht entgehen und schauten interessiert den anderen zwei Einsatzgruppen noch bei ihrer Übung zu. Kurz danach war die Großeinsatzübung erfolgreich beendet und wurde mit viel Applaus von den Zuschauern belohnt.
Wir bedanken uns ganz herzlichen beim Ausbilder- und Orga-Team der Jugendfeuerwehr, die unseren Minis dieses Erlebnis und diese Erfahrung ermöglicht haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
Voller Vorfreude und Spannung trafen sich die Minis am vergangenen Dienst zu einem ganz besonderen Ausflug. Denn heute stand ein Besuch beim Polizeirevier in Kirchheim auf dem Programm.
Kaum angekommen begrüße uns auch schon Polizist Rolf Hutter, der uns direkt in einen riesengroßen Polizeiseminarraum führte. Dann wurde es spannend. Denn Rolf zeigte uns seine Polizeiausrüstung. Dazu gehört unter anderem eine schusssichere Weste, ein ausfahrbarer Schlagstock, eine Taschenlampe, ein Pfefferspray und natürlich eine Pistole samt Nachlademunition. Unglaublich das alles mal von so nahmen zu sehen und zum Teil sogar in den Händen halten zu dürfen. Doch das war nicht alles. Plötzlich wurden Minifeuerwehrleiter Dennis die Handschellen angelegt. Nur gut, dass heute ein passender Schlüssel parat war um ihn schnell wieder zu befreien, was wohl schon mal nicht der Fall war.
Dann ging es in die Katakomben der alten Polizeivilla und wir durften uns die Verwahrzellen anschauen. Puh ganz nüchtern und unheimlich. Denn außer einer harten Liege und einem WC gab es nichts. Um zu spüren, wie es sich anfühlt dort eingesperrt zu sein, wurde nun für alle mutigen Minis einmal die schwere Stahltüre geschlossen. Was für eine Erfahrung! Nur gut, dass wir nichts verbrochen hatten und nach einem kleinen Klopfzeichen schnell wieder frei waren.
Zum Schluss durfte natürlich noch ein kurzer Blick in eines der vielen Einsatzfrzeuge nicht fehlen, bevor es dann voller Emotionen wieder Richtung Heimat ging.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Polizist Rolf Hutter für das unvergessliche Erlebnis und die tollen kindgerechten Einblicke in die Polizeiarbeit.
Der letzte Dienst bei der Minifeuerwehr endete auch dieses Jahr wieder traditionell mit einer kleinen Jahresabschlussfeier.
In geselliger Runde ließen wir zunächst einmal das Jahr anhand einer kleinen Diashow nochmal Revue passieren. Unglaublich was wir in dieser Zeit alles gelernt und miteinander erlebt haben! Angefangen von den drei Erlebnisdiensten, dem Besuch bei der Esslinger Berufsfeuerwehr der Göppinger Oldtimersammlung und der Uhinger Drehleiter über Spiel und Spaß beim Feuerwehrhelm basteln, bei der Feuerwehr-Olympiade oder beim gemeinsamen Grillfest bis hin zu wichtigen und spannenden Feuerwehr-Lehreinheiten bei denen die Minis nicht nur lernten wie ein Löschangriff und ein Feuerlöscher funktioniert, sondern auch wie die Feuerwehr bei einem Hochwasser- oder bei einem Giftunfall-Einsatz vorgeht.
Im Anschluss ging es beim Spiel „Schokolade auspacken“ wild zur Sache, bevor der Dienst dann mit einer kleinen Bescherung endete.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Minis, Ausbildern, Eltern und Feuerwehrkameraden für das tolle und erlebnisreiche Minifeuerwehrjahr.
Wir wünschen Euch allen schöne Weihnachtsfeiertage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Minis am 20. Januar 2026 zur gewohnten Zeit im Feuerwehrmagazin.
Eure Minifeuerwehrleiter
Dennis Kümmerle und Sandra Hummel
Am vergangenen Minifeuerwehrdienst stand endlich mal wieder ein Erlebnisdienst auf dem Programm!
Kaum eingestiegen, ging es mit vier Einsatzfahrzeugen und vielen aufgeregten Minis Richtung Esslingen. Dort angekommen begrüßte uns Feuerwehrmann Roland Reutter, sowie vier Kameraden von der Esslinger Jugendfeuerwehr. In zwei Gruppen ging es dann einmal komplett durch das gesamte Feuerwehrmagazin. Unglaublich was es dort alles zu sehen und erleben gab. Angefangen von verschiedenen Werkstätten, wie z.B. der Atemschutz-, Feuerlöscher- oder der feuerwehreigene Kfz-Werkstatt, über die Schlaf- und Fitnessräume der Feuerwehrleute bis hin zur Schlauchwaschanlage samt dem Feuerwehrturm. In dem riesigen vierstöckigen Gebäude mit ewig langen Gängen war es gar nicht so einfach die Orientierung zu behalten.
Doch dann wurde es spannend! Wir betraten die Leitstelle, in der die gesamten Notrufe des Landkreises Esslingen eingehen. Mucksmäuschenstill durften wir nun live mitverfolgen, wie nicht nur Notrufe eingingen, sondern auch wie ein einziger Einsatz an bis zu fünf Computern gleichzeitig begleitet wird. Unglaublich wie viel da los war! Alle vier anwesenden Leitstellendisponenten waren voll im Einsatz.
Auf dem Rückweg zur Fahrzeughalle, entdeckten wir dann noch den Rutschschacht, mehrere Umkleidekabinen, eine Großküche, sowie einige Büros und den Technikraum mit unzählig vielen Kabelverbindungen und Sicherungskästen, die dafür sorgen, dass bei der Feuerwehr auch alles immer einwandfrei funktioniert.
In der Fahrzeughalle erwarteten uns dann sage und schreibe 42 Einsatzfahrzeuge. Was für ein Anblick! Egal ob Feuerwehrboot, Drehleiter oder Einsatzleitfahrzeug mit extra eingebauten Monitoren zur Überwachung eines Großeinsatzes – alles war dabei. Selbst eine eigene Boots-Anlegestelle am direkt angrenzen Neckar konnten wir auffinden.
Müde, aber voller Emotionen ging es dann schließlich wieder Richtung Heimat.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Esslinger Kameraden für die spannenden Einblicke.
Wir kommen ganz gewiss mal wieder!
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gemeinde Ebersbach an der Fils
Die Stadt Ebersbach an der Fils liegt im Westen des Landkreises Göppingen und grenzt hier an den Landkreis Esslingen. Egal ob Brand oder Hilfeleistung, die aktive Wehr steht der Bevölkerung von Ebersbach 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche zur Verfügung. Dabei wird eine Fläche von 26,27 km² abgedeckt. Die Feuerwehr Ebersbach ist für die Sicherheit von über 15.762 Einwohnern zuständig.
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.